Dachhaube B524 neu eindichten

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allhie
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Re: Dachhaube B524 neu eindichten

Beitragvon allhie » 16.04.2018, 18:32

Hallo Horst,

Nein, der Orginalausschnitt ist zu klein. War aber mit der Stichsäge (Metallblatt) keine große Aktion. Der neue Ausschnitt ist etwa so groß, wie die alte Hymer-Orgänal Kunststoffhaube. Die liegt aber ja einige Zentimeter auf jeder Seite (nutzlos) auf dem Dach auf.

Bild

Vorher

Bild

Ecke

Bild

Nachher

Der leicht größere Ausschnitt und die hellere Scheibe mit der Möglichkeit, sie groß zu öffnen hat aber nur Vorteile. Bin immer noch froh, dass ich nicht nur (wie ursprünglich geplant) die angerissene Haube getauscht habe.


LG Allhie

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horst-lehner
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Re: Dachhaube B524 neu eindichten

Beitragvon horst-lehner » 16.04.2018, 22:47

Hallo,

Ich habe deshalb gefragt, weil um den Original-Ausschnitt ja Holzleisten im Dach eingearbeitet sind. Wenn man den Ausschnitt erheblich vergrößert, ist da nur noch der PU-Schaum, nehme ich an. Wenn dem so ist: Hast Du da neue Holzleisten angebracht? Evtl. gar (wie die originalen) zwischen Außenblech und Innensperrholz?

Wenn Du schreibst "nur Vorteile" kann ich das fast uneingeschränkt nachvollziehen. Nur das Mehrgewicht könnte bei Mobilen mit ausgereizter Zuladung evtl. ein kleiner Nachteil sein.

Grüße von Horst

allhie
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Re: Dachhaube B524 neu eindichten

Beitragvon allhie » 17.04.2018, 06:35

Hallo Horst,

Holzleisten zur Verstärkung wollte ich einlegen. Hatte ich auch schon mal in meinem Vorgängermodell (Camp 57) gemacht. War bei meinem jetzigen Fahrzeug aber nicht notwendig. Der alte Ausschnitt hatte keine Verstärkung und der vergrößerte Ausschnitt hat die bestehenden Holzverstrebungen nicht verändert.

Das Gewicht ist sogar positiv verändert worden. Das Heki 3 besteht nur aus Konststoff (Verstrebt und verstärkt) Das Orginal hat einen Alu-Rahmen und eine Hebemechanik aus Stahl. gewogen habe ich zwar nicht, das Homer-Orginal ist aber sicher schwerer.

LG Allhie

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Re: Dachhaube B524 neu eindichten

Beitragvon horst-lehner » 17.04.2018, 07:43

Hallo,

Deine Gewichtsschätzung ist interessant. Ich meine mich zu erinnern, dass ich irgendwann mal bei Hymer in der Sonderausstattungliste ein HeKi 3 gesehen hätte mit erheblichem Mehrgewicht. Finde ich aber grad nicht mehr.

Daher bin ich mal anders ran gegegangen. Das HeKi 3 plus wiegt laut Dometic-Website 15,3kg. Ein zusätzlicher Hymer-Dachlüfter bringt laut Hymer ein Mehrgewicht von 12kg. Der Unterschied ist also minimal. Dabei ist der Dachausschnitt noch nicht mal berücksichtigt, der die Differenz von gut 3kg nochmals verringert.

Grüße von Horst

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Re: Dachhaube B524 neu eindichten

Beitragvon Riegep » 17.05.2018, 09:36

Hallo, ich habe jetzt Dekaseal 8936 Waschbenzin, Schrauben A2 und andere Kleinigkeiten besorgt um am Wochenende die Dachhaube neu einzudichten. Bei der Demontage der Teile im Womo ist mir aufgefallen dass im Kunststoffrahmen unter der Kurbelwelle ein Wasserfleck war. Offenbar tropfte es auch oder ausschließlich hier durch. Hat jemand Erfahrung mit dem Aufbau und der Abdichtung dieser Welle? Eventuell O-Ring oder ähnliches. Gibt es vielleicht Ersatzteilnummern?
Trotz intensiver Suche habe ich keine Info gefunden. Für Eure Hilfe schon hier ein Dankeschön. Peter

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Re: Dachhaube B524 neu eindichten

Beitragvon Colorado » 17.05.2018, 18:18

Hi,
mit dieser Deiner exakten Fragestellung hast Du voll ins Schwarze getroffen - und ich wüßte die Antwort darauf auch gerne (und Du bist meineserachtens hier bisher der Erste, der diesen sehr wunden Hymer-Dachhauben-Punkt überhaupt erkannt/ bzw zumindest erwähnt hat/da nach Abhilfe strebt ). Denn die ist an dem Punkt in der Tat notwendig (Dein festgestellter Wasserfleck).

Wie eben bei mir auch. Da ich die Antwort darauf wie gesagt auch nicht kenne, habe ich erfolgreich eine andere quasi Notlösung gefunden, die dort recht zuverlässig auch bei Exttremregen bei zugleich extrem-seitlichen-Winden den ansonsten unweigerlichen Wassereintritt an der vertikalen Getriebewelle der Hauben-Anhebung/Senkung verhindert. (Bei mir war auch dort Feuchte und zuletzt hat es dort sogar aus der vertikalen Kurbelwell zentral raus ganz gering aber immerhin "getropft" während längerem Urlaub im Ausland plötzlich)

Was habe ich daraufhin unterwegs zur Abdichtung (der vertikalen Kurbelwelle durchs Dach) gemacht ? Wie soll ich das beschreiben? Ich versuchs mal wiefolgt:

Nun, zunächst die IST-Erfassung dort: auf der linken (von Fahrtrichtung aus gesehen) Dachhaubenseite verläuft oben "auf dem Dach" eingedichtet und verschraubt parallel zum Haubenausschnitt/Dacheinfassung an DER Seite eine L-Schiene, deren aufstehender Schenkel von dem Haubenausschnitt her gesehen aussen/Richtung/Nähe linker Seitenwand liegt. Zum einen. Zum anderen ist das Heb-und Senkgetriebe in Haubenmitte auf dieser Schiene positioniert und mit einem Abstand von ca je 3 cm vorne (in Fahrtrichtung gesehen) und hinten mit vertikalen Metallaschen (ein durchgehendes U-Profil = damit ist auch der metallene Boden geschlossen wasserdicht) eingefasst.

Damit ist das Getriebe aussen oben auf dem Dach (mitsamt seiner zur Undichtigkeit nach innen neigenden senkrechten Kurbelachse) von 3 Seiten ca knapp 4 cm hoch komplett und wasserdicht von aufstehendem Metall eingefasst - gleiches unten am Boden des Getriebes. Von diesen Seiten her kann also kein Wasser bis zur vertikalen Drehachse der Haube kommen und dort senkrecht nach unten eintreten - jetzt mal ganz grundsätzlich gesehen udn egal, ob da oben ein O-Ring am Anfang der senkrechten Drehachse ist oder nicht oder was auch immer zur Abdichtung (und der evtl. O-Ring über die Jahre durch die Kurbelei womöglich längst geschreddert ist oder sich dabei sogar aufgelöst/total verflüchtigt hat).

Wohl aber kann das Wasser bei der einen noch freien Seite, nämlich von der Seite der senkrechten Dachausschnitteinfassung her bis zur vertikalen Kurbeldrehachse eintreten udn tut dies auch. Das Wasser läuft dabei auf dem Dach je nach Gefälle (oder bei starken Winden wird es da auch gefälleunabhängig hingeblasen) zunächst entweder hinten oder vorne in dem verbliebenen Zwischenbereich/den seitlichen Raum zwischen senkrechter Dachausscnitteinfassung und L-Schiene andererseits, bis es egal von vorne oder ob von hinten kommend jedenfalls den Bereich des Getriebes erreicht. Und wenn es da ist, kann es dort auch in die senkrechte Drehachse eintreten. Im Dach steht (vertikal wohl unter und fest verbunden mit dem waagerechten Zahnrad ein Rohrstück, in dem innen die Kurbelwelle vertikal sich dreht bei Bedienung, . Unten innen ist die Drehkurbel. Oben aussen ist die waagerechte Plastikverzahnung, an deren Unterseite wie gesagt ein kurzer Rohstummel, der auf dem Boden der vorgenannten metallenen 3-Seiten- und Bodeneinfassung des Getriebes aufliegt/bei Drehung dort trocken reibt. Die senkrechte Kurbelachse hat zudem etwas axiales Spiel (oder bekommt es mit der Zeit), d.h. . drückt man von der Kurbel her nach oben, hebt und senkt sich das 1 bis 2 mm und so hebt und senkt sich dann auch der senkrechte Rohrstummel unter dem Zahnrad. Und wenn es undicht ist und sich langsam aus der Kurbelachse heraus innen auf dem Tisch Tropfen bilden, dann steigert sich die Tropfenbildung, wenn man die Drehachse diese 1 bis 2 mm etwas nach oben drückt (das macht man fast unmerklich udn ungewollt beim z.B. schnellen hoch-runter-drehen usw) - d,h. also, der oben unter dem Kunststoffgetriebersd untergesetzte Rohrstutzen dichtet wohl im ersten Step auch etwas gegen Wassereindringung dort ab - hebt er sich, geht die schon mal auch flöten. Ob in dem Bereich zusätzlich jemals ein O-Ring oder so was saß, ist mir unbekannt, weiss auch keiner.

Lange Rede kurzer Sinn. Weil unterwegs und ob dieser näheren Unkenntnis zur ganzen Konstruktion dort habe ich die noch offene rechte vierte Seite der metallenen Getriebeeinfassung ebenfalls verschlossen dadurch, dass ich dort ein 2 mm starkes rechteckiges weises Stück Kabelkanal, Masse ca 55 x 28 mm seitlich hochkant (von Innenraum her über Trittstufe und mittels Spiegel ob des sehr knapp nur in der Höhe hochzukurbelnden Haube) hingeklebt habe. Das Getriebe ist damit an allen 4 Seiten und am Boden ja auch dicht eingefasst. Das Wasser läuft nach wie vor seitlich den beschriebenen Weg entlang, kann aber nicht merh zur vertikalen Getriebewelle nach unten vordringen. Und merh wie ca 25 mm hoch steht da und läuft da offensichtlich kein Wasser. War im Februar 2018. Seither dort alles trocken, , hat alle bisherigen Unwetter und Stürme und alle Regenfahrten trocken überstanden. Deshalb interessiert mich die Antwort auf Deine Frage auch nicht merh sooo dringlich. Aber interessant wäre die Antwort schon.

Viel Erfolg für Dein Vorhaben - hast Du bis dahin keine Antwort, mach die vierte Seite ebenfalls zu. Oben auf dem Dach siehst Du sowieso die ganze Geschichte viel besser/einfacher wie aus meinem Text. Aber lass mal hören, wie Du das nach getaner Arbeit selber eingeschätzt, was du realisiert hast und sonstige Geschichten dabei undund. Sage auch schon mal Dankeschön vorab dafür.
Grüsse

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Re: Dachhaube B524 neu eindichten

Beitragvon Riegep » 17.05.2018, 18:36

Hallo Colorado, vielen Dank für die Weitergabe Deiner Problemlösung. Natürlich ist es aus heutiger Sicht einfach die "Spezialisten" dieser Konstruktion zu kritisieren. Mein Urteil: Nahe an der Perfektion, da robust und mit etwas Wartung auch langlebig. Ich werde am Samstag versuchen die Dachhaubenkonstruktion dicht zu bekommen. Vielleicht gelingt es mir auch hier einige Bilder einzustellen. Gruß Peter.


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