Qualität von Hymer Fahrzeugen

Das Reisemobil, nur Aufbau- und Grundausstattung – kein Zubehör (Also: hier kommt alles rund um DAS Reisemobil hinein, was den HYMER-Aufbau betrifft oder die Grundausstattung; Zubehör und alle Teile, die auch in anderen Marken eingesetzt werden bitte unten einstellen)
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B +S
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Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von B +S » 04.03.2018, 17:35

Hallo Wohnmobilfahrer,

seid Dez. 2017 haben wir ein neues DuoMobil 634 welches wir mit ein paar weiteren praktische Dingen aufgerüstet haben. :-D

Unser Fahrzeug hat von Beginn an diverse Verarbeitungsfehler, unter anderem erhebliche kaschierfehler an den Blenden zur Windschutzscheibe.
Dies hätten, nach meiner persönlichen Meinung, schon vor der Auslieferung erkannt werden müssen. Selbst wenn diese erst beim Händler auftauchen (unser Fahrzeug stand schon fertig gebaut beim Händler) würde, dann muss man von einer mangelhaften Fertigung ausgehen. :shock:
Unser Kaffeeschlitten hat beim verfahren ordentlich gejammert und beim hochfahren an der Seite geschliffen, diesen Fehler haben wir auf der letzten CMT auch in einem anderen DuoMobil 634 gesehen...
Es gäbe noch weitere Mängel die ich beschreiben könnte an unserem Fahrzeug!
Unser Fahrzeug war von, Anfang Dezember bis 1.03.2018, 5 Wochen in der Werkstatt, leider konnten nicht alle Teile rechtzeitig von Hymer zur Verfügung gestellt werden, deshalb muss unser Fahrzeug ein weiteres mal zu unserem Händler (dieser gibt sich sehr viel Mühe)

Jetzt meine Frage an das Forum: :?:

Habt Ihr mit eurem Hymer Wohnmobil ebenfalls Fertigungsmängel und wie seid ihr damit umgegangen?

Ludo

Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von Ludo » 04.03.2018, 17:42

Ganz vorsichtig ausgedrückt ?

Ich glaube nicht, das Hymer in seiner Firmengeschichte schon mal ein "Mängelfreies" Wohnmobil ausgeliefert hat :cool:

Aber der Wttbewerb ist auch nicht besser, der "Standard" ist Branchenüblich.

B +S
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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von B +S » 04.03.2018, 17:49

Hallo Ludo,

deine Antwort erschreckt mich etwas ...
...ist Branchenüblich?!

wir hatte 2017 ein weiteres Fahrzeug aus der Hymer Gruppe, Dies wurde zu 100% gewandelt
aufgrund von unzähligen Fehlern ...

Wir hatte uns erhofft bei einem Fahrzeug jenseits der 100.000€ Klasse etwas anderes vorzufinden.

Gruß
Stephan

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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von Johann » 04.03.2018, 17:53

Hallo,
auch wenn Du hier offensichtlich noch namenlos bist, geht's hier nach dem Motto "hier werden Sie geholfen" ;-) - Plötzlich heißt Du also Stephan. Also gut.

Zunächst einmal gilt für jedes neu gekaufte Produkt die zweijährige Gewährleistung, für die der Verkäufer (in diesem Fall Dein Händler) einstehen muss. Er muss also dafür Sorge tragen, dass Du ein fehlerfreies Reisemobil zur Verfügung hast. Wenn er nicht weiterkommt, muss er - nicht Du - beim Hersteller (hier HYMER) nachfragen. Wenn er auch dann keine Lösung(en) hat, hat er ein riesiges Problem: Die Wandelung des Kaufgegenstandes - hier Reisemobil - droht. Er muss also eine Lösung finden, weil es sein Problem bleibt.

Du kannst Dich also einfach zurücklehnen und seine positiven (!) Informationen abwarten. Du hast also mit HYMER o.ä. nichts zu regeln. Auch, weil nicht Du, sondern Dein Händler einen Vertrag mit HYMER hat. Nimm also nicht Deinem Händler die Arbeit ab :!:

Johann

PS: Fehlerfrei gibt es (fast) nicht. Aber dafür muss ( :!: ) Dein Vertragspartner sorgen. Dafür wird er schließlich bezahlt :!:
Grüße aus Ladenburg als der ältesten Stadt rechts des Rheins,
Johann

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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von Sigi » 04.03.2018, 18:28

Hallo Stephan,

tatsächlich wirst Du ein 100 % mängelfreies Reisemobil ab Werk vermutlich von keinem Hersteller bekommen. Ein Freund von mir, bei dem die Portokasse besonders reichlich gefüllt ist, hat in den letzten Jahren Reisemobile von drei Herstellern bis jenseits 300.000 Euro gekauft - die schlimmsten Mängel hatte dabei das teuerste (und der betreffende Hersteller ergänzte die schlechte Fertigungsqualität durch den schlechtesten Service).

Nicht umsonst ist das geflügelte Wort, auch hier im Forum: Ein Reisemobil reift in der Hand des Kunden.
Die Bandbreite reicht dabei von "wenig" bis "viele" Mängel, und Du wärst bestimmt nicht der Erste / Einzige, dessen Mobil die zwei Jahre Gewährleistung zu großem Anteil in der Werkstatt verbringt.
Aber das weißt Du ja schon, nachdem Dein erstes / vorheriges Fahrzeug vor nicht all zu langer Zeit bereits zurückgenommen wurde.

Johann hat Dir hier, wie schon oft in diesem Forum aus seiner Feder zu lesen, mustergültig die Rechtslage erläutert. In der Praxis sieht es etwas anders aus, und Hymer ist zu direkten Kundenkontakten, wenn man hartnäckig ist, durchaus bereit.

Gruß
Sigi

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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von Peter_R » 04.03.2018, 19:05

Sigi hat geschrieben:Johann hat Dir hier, wie schon oft in diesem Forum aus seiner Feder zu lesen, mustergültig die Rechtslage erläutert.
Na ja, viel zu oberflächlich!

1.)
Gibt es den Begriff Wandlung seit 2002 NICHT mehr, er wurde ersetzt durch den "Rücktritt vom Kaufvertrag".
Ist aber inhaltlich nur unwesentlich verändert.

2.)
Kommt es auf die ERHEBLICHKEIT des/der Mangels/Mängel an.

2.1)
Grundsätzlich entscheidet sich die Erheblichkeit durch eine objektive Abwägung zwischen den Interessen des Käufers und des Verkäufers.

3.)
Ist es ein Verstoß gegen eine Beschaffenheitsvereinbarung?
Haben die Vertragsparteien eine bestimmte Beschaffenheit eines Fahrzeuges vereinbart und stellt sich später heraus, dass diese Beschaffenheit nicht gegeben ist, so ist in der Regel von einem erheblichen Mangel auszugehen.

4.)
Ist es ein behebbarer oder unbehebbarer Mangel
Wurde keine Beschaffenheit vereinbart, so ist zunächst danach zu unterscheiden, ob der Mangel behebbar oder unbehebbar ist. 
Bisher ist die genaue Kostenzgrenze der Mängelbeseitigung zur Überschreitung der Geringfügigkeit noch nicht höchstrichterlich entschieden worden. Jedoch ist sie wohl spätestend bei 10 % des Kaufpreises erreicht. 
Das heißt, sofern die Kosten der Mängelbeseitigung 10 % des Kaufpreises ausmachen, ist von einem erheblichen Mangel auszugehen.
Der Käufer ist in diesem Fall zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.

Jemand, der so penibel ist und schon roll-smilies bei einem (1) Doppelpost verteilt, sollte auch in der Lage sein, bei so einem wichtigen Thema nicht nur an der Oberfläche zu kratzen.

-----

Also Stefan, dann liste mal all Deine Mängel auf, ein Blendenfehler oder ein schleifender Kaffeeschlitten wird eher nicht zum Rücktritt reichen.
Vielmehr ist es so, dass Du damit den Leidensweg der Nachbesserungen gehen werden musst, wie so viele andere Neuwagenkäufer vor Dir.

Peter

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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von B +S » 04.03.2018, 20:56

Hallo Zusammen,

Sorry, bin neu hier, wusste nicht wo ich meinen Namen kund tun kann.

Ganz im Ernst, Ihr erschreckt mich gerade.

Über 100.000€ und diese Qualität!

Sorry, wo ist da die Ehre eines deutschen Herstellers?!

Hat da keiner mehr einen Sch.... in der Hose.

Warum lassen wir uns so einen Mist gefallen?

Bei jedem Autohersteller würden wir für weniger Kaufpreis auf die Barrikaden gehen.

Haben die Hersteller keine Ehre mehr?
Oder erwarten Sie von uns, das wir wie vor 30Jahren, dass Hobby zu unserem Hobby machen.

Sorry verstehe ich nicht. Wenn mein Küchenhersteller zu Hause Probleme macht:
a: Regelt er das ganze zur Zufriedenheit des Kunden
b: ist er in der Lage den Preis in die entsprechende Richtung zu korrigieren

Bin Mega enttäuscht von Hymer , teures Museum in Bad Waldsee aber überteuerte Produkte mit bescheidener Qualität

Gibt es jemanden der etwas dafür tut das sich das verändert?

Will meinen, gutes Geld für gute Qualität!

Nicht viel Geld für einen Scheiß, den dann der Händler ausbaden muss!

Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken!

MfG
Stephan

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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von Johann » 04.03.2018, 21:59

Peter_R hat geschrieben:Na ja, viel zu oberflächlich!
Hallo Peter,
ich schlage vor, dass wir zur Sachlichkeit zurückkehren. Das wird Stephan mehr helfen als eine Auseinandersetzung über einzelne Begriffe. - Mir war (und ist) nur wichtig, dass jedem Käufer die Vertragsseite (und damit auch die Rechtslage) klar ist. Und ein "Rücktritt vom Kaufvertrag" sollte m.E. immer erst als allerletzter Schritt in Frage kommen. Wenn der Verkäufer (als Vertragspartner) 'dicke Backen' macht, kann es helfen, diesen rechtlich möglichen Schritt vorsichtig anzudeuten. Den scheuen die (meisten) Verkäufer wie der Teufel das Weihwasser. - Wenn Du Informationen eines in der Branche anerkannten Fachmannes (und Rechtanwaltes) haben willst, lies nach unter http://www.wohnmobilrecht.de.

So Stephan, Deine Feststellung, dass an die (Ausliefer-)Qualität sehr zu wünschen übrig lässt, ist richtig. Dieses Bild wirst Du aber leider bei vielen Herstellern feststellen. Leider. Die Ursache? Letztlich liegt es auch an uns! Warum? Weil die meisten Interessenten ein möglichst neues - d.h. aktuelles - Produkt erwerben möchten, und nicht mehr das Reisemobil des vergangenen Jahrgangs. Daraus folgt, dass sich die Hersteller zu einem häufigen Modellwechsel veranlasst fühlen. Wirklich ausgereifte Produkte sind ohne erheblichen Aufwand (Kontrolle, Nacharbeit) kaum noch realisierbar. Zumal die Hersteller wettbewerbsfähig bleiben und gute Erträge (auch für schlechte Zeiten) erwirtschaften wollen/müssen. Das bedeutet, dass von Fall zu Fall notwendige Kontrollen (Auslieferkontrolle) und Nacharbeiten auf den Verkäufer zu kommen. Im eigenen Interesse - hier geht es auch um den Ruf als Handelspartner - nimmt er diese wichtigen Aufgaben wahr, und bittet zur Übernahme des Reisemobils erst dann, wenn alles tip-top ist.

Gruß Johann

PS: Unser (mittlerweile) 12-jähriger B 524 war seinerzeit (relativ) fehlerfrei. Wir hatten praktisch nichts auszusetzen. 'Tempora mutantur, nos et mutamur in illis' - Die Zeiten haben sich geändert ...
Grüße aus Ladenburg als der ältesten Stadt rechts des Rheins,
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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von Michael Sorgenfrey » 05.03.2018, 00:28

Hallo,

einen äußerst wichtigen Aspekt für die mängelbehafteten Fahrzeuge hat Johann schon genannt.

Nicht außer Acht gelassen darf m. E. die derzeitig gute Konjunkturlage. Volle Auftragsbücher führen in der Produktion zu einer Erhöhung der Taktgeschwindigkeit des Bandes. Darunter leidet verständlicherweise die Qualität der Arbeit.

Gruß Michael
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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von TKM » 05.03.2018, 08:17

Also sorry das ist alles kompletter Quatsch, entweder haben die Hersteller keine vernünftige Endkontrolle oder es ist Ihnen schlichtweg egal!

Natürlich kann die Qualität der Fertigung nicht mit der Autoindustrie mithalten, da ein Wohnmobil zu einem großen Teil Handgefertigt ist. Ich kann als Kunde aber verlangen, dass die Fahrzeuge nach der Fertigung WERTIG(!) geprüft werden. Ein nicht vernünftig funktionierender Schlitten für die Kaffeemaschine darf denen nicht einfach so durchrutschen, um nur mal ein harmloses Beispiel zu nennen.

Ich behaupte denen ist das alles vollkommen egal UND bewusst, Hauptsache die Karren gehen erstmal raus zum Händler.

Eine typisch Deutsch devote Haltung, von wegen - die kommen eben mit der hohen Nachfrage nicht nach, ist genau das was denen in die Karten spielt.
VG

Thomas

Ludo

Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von Ludo » 05.03.2018, 09:36

Michael Sorgenfrey hat geschrieben:.........führen in der Produktion zu einer Erhöhung der Taktgeschwindigkeit des Bandes. Darunter leidet verständlicherweise die Qualität der Arbeit.

Warum sollen wir dafür "Verständnis" haben ?

Die Endkontrolle muß halt noch sorgfältiger arbeiten, die gefundenen Mängel müssen auch dem verantwortlichem Werker am Band aufgezeigt werden, ggfs. müssen die Prozesse so optimiert werden das fehlerhafte Montage erst gar nicht passieren kann.

Nennt sich "kontinuierlicher Verbesserungsprozess", sollte auch in der Wohnmobilbranche bekannt sein.

Mann fragt sich wie diese Firmen zertifiziert wurden, und wie die jemals ein Audit bestehen ?
Zuletzt geändert von Ludo am 05.03.2018, 09:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von Johann » 05.03.2018, 09:39

Hallo Thomas,
lies doch einfach mal die letzten Einträge. Dort ist alles genannt, allerdings mit anderen Worten.
Im Grunde genommen kann es uns wurscht sein, wie gut oder schlecht ein Hersteller seine Produkte produziert, kontrolliert und an seine Händler liefert! Warum? Weil wir als Kunden keinen Vertrag mit ihm haben! Die Händler als unsere Vertragspartner müssen dafür Sorge tragen, dass sie die Reisemobile vor der Auslieferung sorgfältig kontrollieren und mögliche Fehler beheben!

Noch zwei wichtige Aspekte:
  • Reisemobile werden heutzutage häufig mit sehr viel Extras (z.T. auch Schnickschnack) angeboten und auch geordert, die das Produkt deutlich komplizierter (und störungsanfälliger) werden lassen. Was nicht dran ist, kann auch nicht kaputtgehen!
  • Vor Jahrzehnten reichte es aus, mit als Kfz-Schlosser erlernten handwerklichen Fähigkeiten an eine Schadensbehebung bei Pkws heranzugehen. Die Technik war beherrschbar, die erforderlichen Werkzeuge lagen bereit. Alles in allem eine Frage der Kenntnisse, Zeit und auch Kraft (wenn ich an große Lkws denke). Heute reichen diese Kenntnisse bei weitem nicht aus, bestens ausgebildete und ständig weitergebildete Elektroniker müssen herangezogen werden, sonst hast Du praktisch keine Chance!
Das alles trägt wesentlich dazu bei, mögliche Fehler durch die Produktion 'durchzuschleifen' und bei einer Endkontrolle zu übersehen. - Die Zeiten haben sich eben sehr geändert. Gut beherrschbare Technik wird immer seltener ...
Das ist keine Entschuldigung, sondern nur eine Erklärung!

Johann
Grüße aus Ladenburg als der ältesten Stadt rechts des Rheins,
Johann

Ludo

Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von Ludo » 05.03.2018, 09:43

Johann hat geschrieben: Im Grunde genommen kann es uns wurscht sein, wie gut oder schlecht ein Hersteller seine Produkte produziert, kontrolliert und an seine Händler liefert!

Johann, dazu sage ich jetzt mal nichts, aber was ich denke ist grausam :evil:

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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von Johann » 05.03.2018, 09:53

Grausam? Solange der Händler sich als 'verlängerte Werkbank' ;-) des Herstellers ge- bzw. missbrauchen (und bezahlen) lässt, sollte doch alles in Ordnung sein. Weil wir von dieser 'Ordnung' oder 'Arbeitsteilung' gar nicht sehen müssten.

Johann
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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von ML-T540 » 05.03.2018, 10:00

[/quote]
Mann fragt sich wie diese Firmen zertifiziert wurden, und wie die jemals ein Audit bestehen ?[/quote]

Ganz einfache Erklärung. Weil sie die Auditfirmen bezahlen und wer bezahlt schafft an heißt es doch... und bekommt auch die Zertifizierung.

Grüße aus dem aufgetauten Eiskeller Bayern

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