Qualität von Hymer Fahrzeugen

Das Reisemobil, nur Aufbau- und Grundausstattung – kein Zubehör (Also: hier kommt alles rund um DAS Reisemobil hinein, was den HYMER-Aufbau betrifft oder die Grundausstattung; Zubehör und alle Teile, die auch in anderen Marken eingesetzt werden bitte unten einstellen)
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Ludo

Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von Ludo » 16.08.2018, 16:57

TKM hat geschrieben:
16.08.2018, 16:34
Unser aktueller B - SL 704 hat qualitativ einen Möbelaufbau vom Feinsten!
Siehe dazu Promobil 9/2018 Seite 111 rechts unten..............
der Aufbau (des Hymers) rangiert inzwischen auf Carthago Niveau

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TKM
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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von TKM » 16.08.2018, 17:17

Jawoll und jetzt noch die Autobild da ist VW immer vorne, Glückwunsch!
VG

Thomas

Ludo

Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von Ludo » 16.08.2018, 17:55

TKM hat geschrieben:
16.08.2018, 17:17
Jawoll und jetzt noch die Autobild da ist VW immer vorne, Glückwunsch!
Sorry, aber ProMobil kann mann nun wirklich kein Hymer"Antipathie" nachsagen........eher das Gegenteil.......

Aber, nur ein Beispiel ;
bei Hymer hängen die Schränkchen in der Küche, über dem Sofa etc. alle "freitragend" an der Leichtbauwand
bei Carthago laufen überall tragende Seitenwangen vom Boden hoch, dadurch wird das Ganze erheblich stabiler, knarzfreier......und natürlich auch etwas schwerer.....

Aber ab 3,5T aufwärts kommt die nächste Grenze erst bei 7,49 ........... da lässt sich viel machen.

Mehr Material kostet natürlich auch mehr Geld, muß es einem halt wert sein..........oder, wer billig kauft, kauft zweimal.

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TKM
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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von TKM » 16.08.2018, 18:16

Ich gehe mal davon aus, dass du Live in noch keinem aktuellen B - SL warst und den direkten Vergleich suchen konntest. Von daher Grau ist alle Theorie..................... Thema für mich durch.
VG

Thomas

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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von gesch1956 » 16.08.2018, 18:39

ich für meinen Teil bin am überlegen ob ich das Fahrzeug verkaufe,
leider ist es so wenn ich mir einen neuen einer anderen Marke bestelle ich bis nächste Jahr auf den neuen warte,
ein Hobbyhändler hat mir schon ein Angebot gemacht und er würde sofort liefern, nur ob das ein guter Tausch wäre?
eher Nein Danke.

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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von vaals123 » 16.08.2018, 20:06

B +S hat geschrieben:
04.03.2018, 20:56

Warum lassen wir uns so einen Mist gefallen?

Bei jedem Autohersteller würden wir für weniger Kaufpreis auf die Barrikaden gehen.
Halolo Stephan,

das glaube ich kaum. JEder Autohersteller geht mit uns eine Beschaffenheitsvereinbarung beim Schadstoffausstoss und beim Dieselverbrauch ein. Mein Schummel-VW braucht seit Software-Update sage und schreibe 28% mehr Diesel als vor dem Update (seit Neuwagenkauf jede Tankfüllung im Internet registriert). 'Ich habe bei VW sogar über 1000 EURO Aufpreis für sogenannte Blue Motion Technologie bezahlt. VW redet sich raus und hält den Mehrverbrauch nicht für erheblich. Ein Techniker gibt zu, dass das Update logischerweise zu massivem Mehrverbrauch führt, wenn man immer spritsparend im unteren Drehzahlbereich fährt, weil dann seit dem Software-Update die Nachverbrennung der Abgase immer mitlaufen muss. Den Rest kennt jeder aus der Presse.

Sorry, aber erade Autverkauf ist definitiv der falsche Vergleich.

Ansosten, viel Erfolg bei der Mängelbeseitigung. TIPP, wennn es gar nicht klappt: Dem Händler möglichst nach dem ersten erfolglosen Versuch der Mängelbeseitigung eine vertretbare Frist (14 Tage) für den zweiten Nachbesserungsversuch einräumen, dann kann bei erheblichem Mangel Rücktritt folgen. Für diesne Fall rate ich aber, eine Rechtsschutzversicherung für das WoMo parat zu haben.

Gruß

Thorsten

mpetrus
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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von mpetrus » 17.08.2018, 09:28

Ich habe auch gerade den "Mängelkampf" beim Händler.

Der Händler wurde nach Übergabe jetzt zweimal angeschrieben wann den die Übergabemängel abgearbeitet werden.
-Keine Reaktion
Dann hab ich den Kundendienst vom Händler endlich am Telefon, da kommen so Floskeln wie "wir haben die Mails gelesen und schauen nach einem Termin".
Erst nach massiven Druck ist der Kundendienst bereit sich zu kümmern und spricht die Mängelliste mit mir durch um dann ein passenden Termin zu finden.
Bei der Durchsprache fallen dann auch die schon bekannten Floskeln wie "da muss ich schauen was Hymer dazu sagt" oder "das ist Stand der Technik".
Ich hab dem Kundendienst dann erklärt das ich das Fahrzeug nicht bei Hymer sondern bei Ihm gekauft habe und er verpflichtet sei die Mängel abzuarbeiten.
Wie er das mit Hymer regelt ist nicht mein Problem.
Auch das hat er dann verstanden. Er hat sogar die anfallenden Fahrtkostenübernahme zum Händler für die Reparatur nach BGB §439 auf einmal akzeptiert.

Also: Es geht scheinbar wenn man entsprechend auftritt und ganz klar sagt was "Sache" ist.

Jetzt hab ich erstmal ein Termin und da werde ich sehen ob auch alles ordentlich repariert wird.

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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von TKM » 17.08.2018, 17:32

Das komplett neue Chassis, dadurch tieferer Einstieg, trotzdem mehr Bodenfreiheit, mehr Zuladung, bessere Straßenlage, deutlich mehr Stauraum ist dir dabei natürlich nicht aufgefallen. Kein Radlauf mehr in der Dusche, größere Tanks und der Möbelaufbau ist deutlich Wertiger. Um nur mal Einiges zu nennen. Ich hatte bis 2/2018 eine B-Klasse 678PL und habe den direkten Vergleich. Also entweder bist du völlig ignorant oder aber du warst bei Mercedes in einer B-Klasse als PKW!
VG

Thomas

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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von TKM » 19.08.2018, 13:22

Das SLC Chassis hat einen deutlich tieferen Schwerpunkt, zu dem sind die Tanks und die komplette Technik besser austariert, dadurch ergibt sich natürlich eine bessere Strassenlage. Im Vergleich zu meiner vorherigen B-Klasse, setze ich mit dem neuen SLC Chassis an exakt den gleichen Kitespots an denen ich vorher immer aufgesetzt habe nicht mehr auf.

Das dürfte dann mal eben sogar ein Paxisbeweis sein, den du als notorischer Besserwisser aber sicher wieder zerreden wirst. Im Grunde kannst du einem nur noch leid tun, aber selbst das wäre schon zu viel Aufmerksamkeit für dich.

Von daher schönen Restleben noch..................
VG

Thomas

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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von stehlo » 19.08.2018, 16:35

Als ich mich 2008 angemeldet habe, war dies ein freundliches, konstruktives und gegenseitig achtendes Forum. Was sich so in 10 Jahren alles ändern kann. Aber vielleicht wird es ja wieder.

lg Stefan :-D

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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von Michael Sorgenfrey » 19.08.2018, 20:57

Hallo,

zurück zum Thema ;-) .

Wenn ich die Qualität aus der Sicht der Langlebigkeit betrachte, bin ich eher skeptisch. Ich stimme zu, das der Möbelbau (wenig Holz - viel Papier) der heutigen Zeit wertiger aussieht, aber bestimmt nicht die Haltbarkeit wie die Fahrzeuge vorhergegangener Generationen aufweist. Ebenso verhält es sich mit dem Alko-Leichtbauchassis. Wiederum wird das die Mehrzahl der Womofahrer den Leichtbau nicht bemerken, da deren Fahrzeuge ausschließlich auf guten europäischen Straßen bewegt werden. Ich aber fahre sehr viel auf den teilweise wirklich schlechten Straßen Russlands und anderer osteuropäischer Straßen. Da merkt man den Leichtbau der neuen Fahrzeuge doch durch die vielen auftretenden Mängel, die in dieser Form gehäuft bei den "alten" Fahrzeugen nie auftreten werden.

Meines Erachtens ist der Auslöser des Leichtbaus die unsägliche 3,5 to zGM. Diese zwingt die Hersteller, bei jeder Neukonstruktion noch leichter zu werden, was logischerweise zu Gunsten der Haltbarkeit geht.

Gruß Michael
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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von WolfRam » 20.08.2018, 09:08

Michael Sorgenfrey hat geschrieben:
19.08.2018, 20:57
Meines Erachtens ist der Auslöser des Leichtbaus die unsägliche 3,5 to zGM. Diese zwingt die Hersteller, bei jeder Neukonstruktion noch leichter zu werden, was logischerweise zu Gunsten der Haltbarkeit geht.
Hallo Michael,
dem ersten Satz aus Deiner hier von mir zitierten Feststellung stimme ich uneingeschränkt zu. Der "konstruktive Spagat" zwischen Gewichtslimit und gestiegenem Komfortanspruch treibt die Hersteller bereits seit einem Jahrzehnt zu tollen Blüten. - Leider gibt es keinen "Aufbau-TÜV", sonst hätte dieser sogenannte Leichtbau längst ein Ende.
Ich habe "sogenannt" geschrieben, denn Leichtbau muss nicht zu Lasten der Haltbarkeit gehen. Der Flugzeugbau ist hierfür das beste Beispiel. Guter Leichtbau kostet Geld. Die Premiumhersteller unter den Reismobilbauer verwenden (erfolgreich) die Bauprinzipien der Flugzeugbauer. Im 08/15-Segment der 'Geiz-ist-geil'-Käufer wird es bei der "Pappschaltel" bleiben. - Es sei denn, die Reisemobile müssen irgendwann ein "Rundum-Crashsicherheitspolster" erfüllen, wie dies für sämtliche anderen Straßenfahrzeuge zur Personenbeförderung gesetzlich (europaweit) geregelt ist.
Grüße aus dem Illertal
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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von KudlWackerl » 20.08.2018, 10:15

Ich will mich hier mal mit einer Frage beteiligen:

Hat der Hymer eigentlich wie z.B. der im Preis ähnliche Eura einen komplett holzfreien Aufbau? Also keinerlei Latten im Sandwich und kein Sperrholz im Unterboden? Das ist für mich eine für die Langzeitqualität absolut entscheidende Frage.

Grüße, Alf
Dagegensein ist der einfachste Weg. Allerdings führt er nirgendwo hin.
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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von WolfRam » 20.08.2018, 14:34

Wenn Du mit „Latten im Sandwich“ die Fachwerk-Bauweise meinst, dann ist die Vergangenheit. Trotzdem werden in diversen Bereichen weiterhin Holzleisten verbaut, zur kraftschlüssigen Verbindung von z. B. Hängeschränken. Grundsätzlich sollte Holz als Konstruktionswerkstoff nicht negativ gesehen werden. Es ist wie immer: es kommt auf die Qualität an. Bis heute gilt Holz z. B. im Bootsbau als das „edelste“ Material. Bei entsprechender Qualität, Verarbeitung und Pflege hält Holz „ewig“.
Für den Bodenbereich ist Holz im Reisemobilbau als Lauffläche (also auf der Innenseite) weiterhin hinsichtlich Preis/Leistung das Optimum. Ein trittfester Vollkunststoff-Sandwich-Boden hat sich bisher (aus Gewichtsgründen) nur im Flugzeugbau durchgesetzt. (Trittfest heißt, dass auch Damenschuhabsätze kleinster Größe "verkraftet" werden können.)
Die Reisemobilbauer brauchen den Holzboden auch deshalb, weil darauf die komplette Innenausstattung ausreichend belastungssicher montiert wird / werden kann. Auch hier gilt: eine kochwasserfeste Sperrholzplatte hält „ewig“, wenn es richtig gemacht wird. Und die Isoliereigenschaft (Wärme) muss sich hinter einem Kunststoffschaum-Sandwich nicht verstecken.
Reisemobile der höheren Preisklasse haben im Bodenbereich oft eine Vollkunststoff-Sandwich-Tafel plus eine Sperrholz-Tafel auf der Innenraumseite (und im Außenwandbereich einen GFK-PU-Schaum-Alu-Blech-Verbund. Blech-PU-Blech nennt sich bei Hymer ‚PURAL‘, „abgeguckt“ von einem ehemaligen schweizerischen Halbzeug-Hersteller von Platten für Kühlcontainer.
Grüße aus dem Illertal
WolfRam

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Re: Qualität von Hymer Fahrzeugen

Beitrag von KudlWackerl » 20.08.2018, 15:58

Also,

Wenn da Holzlatten eingelegt sind, ist das nichts für mich.
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