LiFePO4-Akku als Wohnraumbatterie

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KudlWackerl
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Re: LiFePO4-Akku als Wohnraumbatterie

Beitrag von KudlWackerl »

Hallo Acki,

Ich bin im Moment an ein paar anderen Baustellen im Haus und die Batterie-Bastelei hat gerade Pause. :mrgreen:

Ist ja derzeit nicht eilig.

Mit der ersten Kiste habe ich im Prinzip deine Box kopiert, schon mit dem ersten Projekt (LiFeYPo 200Ah). Damals habe ich erst recht locker gebaut und hatte zwischen den Zellen dünne Faserplattten, dann aber beim Umzug in den Hymer die Kiste geändert, so dass die Zellen jetzt ohne Zwischenlage press drinstecken.

Für die blauen Becher bin ich momentan noch provisorisch, weil der endgültige Einbauort nicht feststeht. Das nur mal als Info, warum das Thema noch nicht entschieden ist.

Tatsache ist, dass die Becher isoliert werden müssen. Das steht so in den mir vorliegenden Datenblättern. Ich gehe mal davon aus, dass damit bei einem ersten internen Isolationsfehler die Becher gegen Plus oder gegen Minus der Einzelzelle gehen und fertig. Durch die blaue Schrumpffolie ist das erst mal isoliert. Ich werde aber eine zusätzliche Isolierung zwischen benachbarten Zellen anbringen, wegen der Vibrationen und Stöße im Fahrzeug. Nach außen halte ich den Akkupack durch die Siebdruckplatte für ausreichend isoliert.

Als praktikable Isolierung kann man die Zellen entweder mit textilem Isolierband umwickeln oder Polyethylen-Folie verwenden. Man muss ja auch den Temperatursensor zwischen die Zellen packen, es sind nicht wie bei den Winston's die praktischen Lamellen, in denen die Temperaturschalter Platz finden.

Grüße, Alf
Aus Lügen, die wir glauben, werden Wahrheiten, mit denen wir leben. [ Oliver Hassenkamp - 1921 - 1988 ]

Don't mind your make-up, you'd better make your mind up --- Frank Zappa 1940 - 1993
Acki
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Re: LiFePO4-Akku als Wohnraumbatterie

Beitrag von Acki »

KudlWackerl hat geschrieben: 20.11.2020, 21:00 ...
Tatsache ist, dass die Becher isoliert werden müssen. Das steht so in den mir vorliegenden Datenblättern. Ich gehe mal davon aus, dass damit bei einem ersten internen Isolationsfehler die Becher gegen Plus oder gegen Minus der Einzelzelle gehen und fertig. Durch die blaue Schrumpffolie ist das erst mal isoliert. Ich werde aber eine zusätzliche Isolierung zwischen benachbarten Zellen anbringen, wegen der Vibrationen und Stöße im Fahrzeug. Nach außen halte ich den Akkupack durch die Siebdruckplatte für ausreichend isoliert.

Als praktikable Isolierung kann man die Zellen entweder mit textilem Isolierband umwickeln oder Polyethylen-Folie verwenden. Man muss ja auch den Temperatursensor zwischen die Zellen packen, es sind nicht wie bei den Winston's die praktischen Lamellen, in denen die Temperaturschalter Platz finden.

Grüße, Alf
Hallo Alf

Danke für Deine Antwort!

Ich glaube, die Tatsache dieser notwendigen Isolation der Zellen gegeneinander, ist kaum bekannt!
Jedenfalls sehe ich viele Projekte im Netz, in denen diese Zellen verbaut sind ... und kaum einmal ein Wort zum Thema Isolation!

Ich bin im Moment am Initialisieren von vier 200 Ah Zellen und ICH habe mir vorgestellt danach eine Sibdruckplatte (wie immer) zu bauen und zwischen die einzelnen Zellen je ein dünnes Plexi zu packen.
Den "BLAUEN" traue ich aber noch nicht so ganz ...
Daher gibt dies ein Projekt für den Bastelraum und dann für meinen Jeep Offroad-Betrieb.
Mein aktuelles Wohnmobil hat ja gerade neu seinen Hybrid-Akku bekommen (210 Ah Gel / 180 Ah LiFePo4) ...

Gruss Acki
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KudlWackerl
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Re: LiFePO4-Akku als Wohnraumbatterie

Beitrag von KudlWackerl »

Acki hat geschrieben: 21.11.2020, 15:50 ICH habe mir vorgestellt danach eine Sibdruckplatte (wie immer) zu bauen und zwischen die einzelnen Zellen je ein dünnes Plexi zu packen.
Den "BLAUEN" traue ich aber noch nicht so ganz ...
Daher gibt dies ein Projekt für den Bastelraum und dann für meinen Jeep Offroad-Betrieb.
Mein aktuelles Wohnmobil hat ja gerade neu seinen Hybrid-Akku bekommen (210 Ah Gel / 180 Ah LiFePo4) ...

Gruss Acki
Dünnes Plexiglas ist auch eine gute Idee allerdings thermisch wenig stabil. Schau lieber mal nach, ab wann das sich verformt. Elektro-Profis nehmen Pertinax/Hartpapier.

Im Baumarkt bekommt man Zuschnitte von sehr dünnen Glasfaserplatten.

Grüße, Alf
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Re: LiFePO4-Akku als Wohnraumbatterie

Beitrag von Acki »

KudlWackerl hat geschrieben: 21.11.2020, 17:14 ...

Dünnes Plexiglas ist auch eine gute Idee allerdings thermisch wenig stabil. Schau lieber mal nach, ab wann das sich verformt. Elektro-Profis nehmen Pertinax/Hartpapier.
...
Hallo Alf

Auch eine gute Idee mit dem Pertinax, obschon ... Die Verformungstemperatur von Plexi wollen wir in unserem Akku lieber nicht erreichen ;-)

Gruss Acki
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