Feinstaub- und Stickoxidhysterie ???

Chemie und die Auswirkungen auf die Umwelt
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WolfRam
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Re: Feinstaub- und Stickoxidhysterie ???

Beitrag von WolfRam » 09.01.2019, 19:17

Über das wahre Motiv der DUH lässt sich streiten. Bei „eingetragenen Vereinen“ muss die Frage erlaubt sein, wer ihn bezahlt. Mit weniger als 500 Mitgliedern darf von einer unbedeutenden Interessensvertretung gesprochen werden, die einzig auf der (in unserem Staat legitimen) Grundlage bestehender Gesetze – wie jeder Einzelne auch – gegen die Verletzung eines Gesetzes klagen darf/kann. Nach meiner Information (aus der Presse) hat ein japanischer Autokonzern dem Verein einen sechsstelligen Betrag gespendet. Da darf man/frau fragen, mit welcher Absicht?

Unsere Regierung, geführt von einer Physikerin – die also ausreichend gebildet ist, das Problem zwischen theoretischen Grenzwerten, ihrer Ermittlung und der Folge ihrer Umsetzung / Einhaltung zu verstehen, muss die Gesetze zur Luftreinhaltung ändern! Erst dann ist Ruhe. – Das heißt nicht, die Umweltziele aufzugeben, sondern Gesetze zu erlassen, die „funktionieren“ und die Gesellschaft nicht überfordern. Bekanntlich sind die aktuellen Grenzwerte, die in unserem Land (und in der EU) verabschiedet wurden, in der UN (= Weltgemeinschaft) höchst umstritten. Ich schrieb es schon in einem anderen Thread, dass es unsinnig ist, wenn wir hier in unserem (geografisch) kleinen Land besondere „Schärfe“ demonstrieren, wenn rundum auf dem Globus andere, laschere Restriktionen gelten. Damit bringen wir uns bzw. unsere Industrie derzeit sozusagen selbst um. – Ein anderes Thema ist das Unvermögen der deutschen Konzernlenker, sich frühzeitig von den alten Denkweisen zu lösen. Das scheint mir eine „Tradition“; die einstige Vorherrschaft in der Phono/TV-Branche und in der Optik-Branche gingen dadurch verloren – und ich erwarte eine gleiche Entwicklung in unserer Automobilindustrie. (Bis die Deutschen in ihrem Wohlstand aufwachen, haben die Asiaten längst verstanden, kopiert und es (auf die neuen Bedingungen angepasst) zu geringeren Kosten hergestellt! – Und mit ihrer finanziellen Unterstützung der DUH beschleunigen sie den Niedergang der Schlafmützen.
Grüße aus dem Illertal
WolfRam

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Re: Feinstaub- und Stickoxidhysterie ???

Beitrag von KudlWackerl » 09.01.2019, 19:59

Ich könnte nun schreiben

"das Fahrzeug eines japanischen Autokonzerns" der der DUH lange gespendet hat...

Aber das wäre irgendwie reisserisch und blöde.

Also anders:

Der Toyota Hybrid ist laut unabhängigen Untersuchungen das Fahrzeug mit der besten Umweltbilanz.

https://www.google.com/amp/s/utopia.de/ ... riebs/amp/

Grüße, Alf
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Hydrostress
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Re: Feinstaub- und Stickoxidhysterie ???

Beitrag von Hydrostress » 09.01.2019, 22:16

Alle Achtung

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Herbstsonne
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Re: Feinstaub- und Stickoxidhysterie ???

Beitrag von Herbstsonne » 10.01.2019, 01:00

horst-lehner hat geschrieben:
09.01.2019, 18:15
....
DAS wäre wirklich autofreundliche Politik -- langfristig und visionär.
Wir sollten aufhören, auf der DUH rum zu hacken und die Energie lieber darauf verwenden, solche Politik zu fordern -- und zu wählen.
Grüße von Horst
Naja, Wahlen abwarten und dann neue Regierungsbildungsorgien - ist eher etwas Langwieriges ...: und es müsste dann ja wirklich auch mal ein Output rauskommen !
Wer Veränderung möchte, der muß eine kürzere Zündschnur suchen:
z.B. Autos die nur EU6c oder EU6dtemp können, konsequent im Verkaufsraum stehen lassen.
Druck bei den Verursachern aufbauen.
Solche Technik zu kaufen, ist maximale Zustimmung, Bestätigung und Würdigung des Treibens der Politik und der Industrie: heldenhafte Aktionen der letzten Jahre, weiter so !
Bei 6c glaubt man an Reparatur durch die Hersteller (die das definitiv erfolgreich ablehnen und das Problem bestenfalls an kleine, überforderte Zulieferer weiterdelegieren incl. Gewährleistung die diese nie leisten können)
und bei 6dtemp hat die EU den Riegel auch schon vorgeschoben (Konformitätsfaktor >1 als unzulässig erklärt) ... da kann man doch nur den Kopf schütteln, daß so Zeug trotzdem über den Ladentisch geht !
Dabei hoffe ich natürlich, mit EUVI außen vor zu sein. Und wie man EU6d macht, weiß inzwischen auch schon jeder.

In der Hoffnung auf bessere Zeiten !

"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert."
Albert Einstein

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Re: Feinstaub- und Stickoxidhysterie ???

Beitrag von steha » 10.01.2019, 11:12

Steffen hat geschrieben: ↑
09.01.2019, 13:11
die DUH trägt Ihren Kampf im Augenblick auf dem Rücken von Mio. Dieselfahrern aus, deren Fahrzeuge inzwischen kaum mehr verkäuflich sind.

Horst meint:
Diese Aussage wird auch durch endlose Wiederholung nicht wahrer. Die Fahrzeuge wären auch ohne Fahrverbote kaum verkäuflich, weil sie bei weitem nicht so sauber sind, wie beim Verkauf behauptet wurde -- und weil das spätestens seit dem Dieselskandal jeder weiß.
Trotzdem meine ich, dass sich die Klagewut der DUH im Ergebnis gegen die Verbraucher richtet, welche wegen günstiger CO2-Werte einen verbrauchsarmen Diesel gekauft haben. Ihr investiertes Geld ist den Bach runter. Würde der Verein sich die Hersteller vorknöpfen und diese juristisch zu einer sauberen technischen Lösung oder einer Entschädigung zwingen (was ja die Politik nicht hinkriegt), wäre sie glaubwürdiger. Vielleicht meint die DUH ja, dass sie mit Ihrem Vorgehen die Industrie zum Einlenken bringt. Sie benutzt aber die Dieselkunden als Stemmeisen. Trotzdem bewgt sich die Industrie kaum und den Schaden hat am Ende doch der Verbraucher. Das war während der Finanzkrise schon mal so ähnlich. Für die Verluste raffgieriger Finanzjongleure musste zuletzt der Steuerzahler haften.
Die DUH nutzt einen umstritten niedrigen NOx-Grenzwert als Hebel für Fahrverbote. Die Politik hinterfragt das Zustandekommen dieses Wertes nicht. Die Industrie belügt den Kunden. Falsch positionierte Messstationen geben zu hohe Belastungen an. Die 12000 NOx-Toten sind nur ein fantasievoll geschätzter Statistikwert. Ehemals teure und resourcenfressend hergestellte Autos wandern nach acht Jahren auf den Schrott... Herr lass Hirn vom Himmel regnen!

Gruß
Steffen
Zuletzt geändert von steha am 10.01.2019, 16:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Feinstaub- und Stickoxidhysterie ???

Beitrag von Hydrostress » 10.01.2019, 14:19

Herr lass Hirn vom Himmel regnen!

Ja, beim nächsten Wiederaufbau.

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Re: Feinstaub- und Stickoxidhysterie ???

Beitrag von Ludo » 11.01.2019, 09:27

KudlWackerl hat geschrieben:
09.01.2019, 19:59
Der Toyota Hybrid ist laut unabhängigen Untersuchungen das Fahrzeug mit der besten Umweltbilanz.
Naja, ist nicht besser als ein Golf mit Tennisball unterm Gaspedal...............ich bin 3 Jahre Prius gefahren, war nicht sonderlich beeindruckt

Modern und vernünftig ist daran nur die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf 160
Tschüß

Ludo

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Re: Feinstaub- und Stickoxidhysterie ???

Beitrag von Garfield » 11.01.2019, 12:06

steha hat geschrieben:
10.01.2019, 11:12
... Würde der Verein sich die Hersteller vorknöpfen und diese juristisch zu einer sauberen technischen Lösung oder einer Entschädigung zwingen (was ja die Politik nicht hinkriegt), wäre sie glaubwürdiger. ...
Tja Steffen, genau das wäre die Lösung!
...Nur, ich gehe davon aus, dass die DUH nicht genügend Mittel hat (finanziell und personell), sich die Hersteller - die unter anderem enorme Mittel und hochqualifizierte Anwaltsarmeen besitzen - vorzuknöpfen. Und außerdem: bis das durch alle Instanzen durch ist, vergehen JAHRZEHNTE!
Viele Grüße, Peter
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Re: Feinstaub- und Stickoxidhysterie ???

Beitrag von Johann » 11.01.2019, 13:16

Garfield hat geschrieben:
11.01.2019, 12:06
Tja Steffen, genau das wäre die Lösung!
...Nur, ich gehe davon aus, dass die DUH nicht genügend Mittel hat (finanziell und personell), sich die Hersteller - die unter anderem enorme Mittel und hochqualifizierte Anwaltsarmeen besitzen - vorzuknöpfen. Und außerdem: bis das durch alle Instanzen durch ist, vergehen JAHRZEHNTE!
Theoretisch gibt es einen relativ einfachen Weg, aber leider nur theoretisch! Wenn wir Verbraucher (und auch Wähler!) uns unserer Macht erinnern und sie auch einsetzen würden, dann würden Hersteller und Händler recht schnell umsteuern müssen. Warum? Weil wir jetzt die Produktpolitik bestimmen werden (wir kaufen nur noch, wenn die Gesamtkonzepte kundenorientiert sind!) sie ihre Produkte bei uns nicht mehr loswerden, und ohne erhebliche Zugeständnisse uns als Kunden auch nicht wieder gewinnen würden.

Und mit dieser erheblich korrigierten Einstellung begeben wir uns auch an die Wahlurnen. Wenn wir nicht zu bequem wären und künftig auswählen statt zu bestätigen, dann könnte es ein Erdrutsch in der Politik geben. Ich hatte es bereits geschrieben:
Johann hat geschrieben:
09.01.2019, 14:08
Zunächst einmal müssen wir ALLE uns darüber im Klaren werden, dass WIR etwas ändern müssen. Und WIR haben durchaus die Möglichkeit, dafür ein Zeichen zu setzen, denn ohne unsere Zustimmung (-> Wahlen) stehen die Politiker (auch die regierenden) auf verlorenem Posten. WIR müssen bewusst Veränderungen fordern, auch in dem Wissen, dass WIR unsere Einstellung zu Umwelt und Konsum werden ändern müssen. Nicht der (unbekannte) Nachbar muss handeln, sondern WIR allesamt.
Grüße aus Ladenburg als der ältesten Stadt rechts des Rheins,
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Re: Feinstaub- und Stickoxidhysterie ???

Beitrag von Ludo » 12.01.2019, 00:00

Ich habe für mein Euro4 Fahrzeug eine Ausnahmegenehmigung bis 4/2020 bekommen (wohne in der Umweltzone Stuttgart), hoffe das es bis dahin ein Upgrade zu kaufen gibt, TwinTec hat das Problem ja gelöst, hat aber noch keine Freigabe seitens der Behörden.
Tschüß

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Re: Feinstaub- und Stickoxidhysterie ???

Beitrag von KudlWackerl » 12.01.2019, 08:20

Diese Woche musste ich von Leinfelden nach Backnang. Normalerweise mit dem Womo einmal genau durch Stuttgart... Wegen Umweltzone jetzt aussenherum über Leonberger Dreieck und dann noch ein paar km um Ludwigsburg herum.

Das waren immerhin ca. 15 km mehr.

Ich hoffe, damit für die Luft in Stuttgart einen wertvollen Beitrag geleistet zu haben.

Grüße, Alf
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Re: Feinstaub- und Stickoxidhysterie ???

Beitrag von Ludo » 15.01.2019, 22:51

KudlWackerl hat geschrieben:
12.01.2019, 08:20
Diese Woche musste ich von Leinfelden nach Backnang. Normalerweise mit dem Womo einmal genau durch Stuttgart... Wegen Umweltzone jetzt aussenherum über Leonberger Dreieck und dann noch ein paar km um Ludwigsburg herum.

Das waren immerhin ca. 15 km mehr.

Ich hoffe, damit für die Luft in Stuttgart einen wertvollen Beitrag geleistet zu haben.

Grüße, Alf
Diesen Monat kann man noch gefahrlos durchfahren, gibt allerhöchsten eine mündliche Verwarnung.........
Tschüß

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Re: Feinstaub- und Stickoxidhysterie ???

Beitrag von horst-lehner » 16.01.2019, 23:59

Sind wohl auch schon Leute zum Umkehren gezwungen worden...

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Re: Feinstaub- und Stickoxidhysterie ???

Beitrag von Johann » 17.01.2019, 16:26

steha hat geschrieben:
10.01.2019, 11:12
… Die DUH nutzt einen umstritten niedrigen NOx-Grenzwert als Hebel für Fahrverbote. Die Politik hinterfragt das Zustandekommen dieses Wertes nicht. Die Industrie belügt den Kunden. Falsch positionierte Messstationen geben zu hohe Belastungen an. Die 12000 NOx-Toten sind nur ein fantasievoll geschätzter Statistikwert...
Soeben habe ich im Internet unter https://web.de/magazine/gesundheit/stud ... b-33519590 dazu diese Information gefunden:
Studie: 120.000 vorzeitige Todesfälle in Deutschland durch Feinstaub
Aktualisiert am 17. Januar 2019, 11:49 Uhr

Wie dramatisch die Feinstaubbelastung in Deutschland wirklich ist, soll eine neue Studie aufzeigen. Offenbar sterben rund 120.000 Menschen hierzulande frühzeitig an den Folgen der hohen Belastung.
Einer Studie zufolge verursacht Feinstaub offenbar mehr Todesfälle als bisher angenommen. Wie das ARD-Magazin "Monitor" am Donnerstag vorab berichtete, spricht eine Studie des Max-Planck-Instituts (MPI) für Chemie von rund 120.000 vorzeitigen Todesfällen durch Feinstaub in Deutschland.
Die Landwirtschaft gilt demnach als Hauptverursacher. Weltweit kommt die Studie demnach auf rund neun Millionen vorzeitige Todesfälle durch Feinstaub.
Das Mainzer Max-Planck-Institut stützte sich bei seiner Untersuchung auf 40 internationale Studien aus 16 Ländern, deren Daten über Jahrzehnte erhoben wurden. Die gestiegene Datengrundlage sei einer der Gründe, dass die Forscher nun zu höheren Zahlen kämen, sagte Studienleiter Jos Lelieveld in dem Bericht. Damit sei Feinstaub für etwa ebenso viele vorzeitige Todesfälle verantwortlich wie das Rauchen.

Hauptverursacher: Massentierhaltung

Mit einem Anteil von etwa 45 Prozent gilt den Forschern zufolge die Landwirtschaft und hier vor allem die Massentierhaltung als Hauptverursacher für die in Deutschland herrschende Feinstaubbelastung. Der Grund: Ammoniak entweicht durch die Zersetzung von Gülle und durch die Düngung von Nutzpflanzen in die Atmosphäre und verbindet sich dort mit anderen Gasen wie Schwefel- und Salpetersäure. Daraus entstehen Feinstaubpartikel.
"Die Massentierhaltung führt zu Ammoniak, Ammoniak führt zu Feinstaub, und Feinstaub führt zu vorzeitigen Todesfällen", sagte Lelieveld. Dieser Zusammenhang ist unter Experten seit Jahren bekannt. Bereits eine frühere Studie des MPI zeigte auf, dass die Senkung landwirtschaftlicher Ammoniakemissionen die Sterblichkeit durch Luftverschmutzung erheblich reduzieren kann.

Feinstaub kann zahlreiche Krankheiten hervorrufen

Deutschland hatte sich im Jahr 2001 verpflichtet, die Ammoniakemissionen ab 2010 unter einen Wert von 550.000 Tonnen pro Jahr zu begrenzen. Tatsächlich aber wird der Wert seit Jahren regelmäßig überschritten, wie es in dem Bericht heißt.
Eine erhöhte Belastung mit Feinstaub steht im Zusammenhang mit Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislaufproblemen. Die kleinsten Partikel bergen dabei die größte Gefahr für die Gesundheit, weil sie tief in die Lungen eindringen können.
Dem Bericht kann ich aber nicht entnehmen, dass die 120.000 vorzeitigen Todesfälle (bezogen auf Deutschland) auf Abgasemissionen von Diesel-Pkws und Diesel-Reisemobilen zurückzuführen sind. - Aber so gesehen brauchen wir eine deutliche Begrenzung der Landwirtschaft (-> Massentierhaltung)! Mal sehen, wie die Bundesregierung - mit Julia Klöckner als verantwortlicher Ministerin - darauf reagiert ...
Grüße aus Ladenburg als der ältesten Stadt rechts des Rheins,
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Re: Feinstaub- und Stickoxidhysterie ???

Beitrag von Ludo » 17.01.2019, 16:32

Wad denn nu...........Feinstaub oder NOx ??????????

Woran soll ich als Stuttgarter nun sterben.............sagts mir bitte..............
2018 wurden erstmals an allen Messstationen im Stadtgebiet der Feinstaub-Grenzwert eingehalten
https://www.stuttgart.de/feinstaubalarm/
Tschüß

Ludo

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