Unsere Verantwortung für die Umwelt

Chemie und die Auswirkungen auf die Umwelt
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Johann
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Re: Unsere Verantwortung für die Umwelt

Beitrag von Johann » 28.10.2019, 21:26

fahrstuhl65 hat geschrieben:
28.10.2019, 16:12
Nein sind sie nicht, habe ich das denn irgendwo behauptet oder warum stellst du diese Frage ? Ich habe in dem Zusammenhang auf etwas anderes abgezielt, aber ich glaube das hat auch jeder verstanden. Wenn es für dich nichts Neues gibt, brauchst du das doch weder zu lesen noch drauf zu reagieren ?
Ich will Deiner Erinnerung ein wenig nachhelfen, hier kommt der Haus-/Auto-Absatz, auf den ich mich bezogen hatte:
fahrstuhl65 hat geschrieben:
28.10.2019, 15:16
Kann ich so akzeptieren, das sind sicher auch weitere Gründe - der Kern den ich schrieb bleibt aber meines Erachtens bestehen - ein Haus zu finanzieren mit einem Gehalt eines Arbeiters ist heute nicht mehr möglich, ein möglichst neues Auto obendrauf schon gleich gar nicht.

Bei Haus und Auto kommt noch erschwerend hinzu, das heute quasi keine Zinsen mehr bezahlt werden müssen, das war vor 40 Jahren noch ganz anders. Relativiert man das noch dazu wird es noch viel, viel schwerer diesen - damals - allgemeinverbindlichen Lebensstandard a) zu erreichen und b) zu halten. Ich glaube das ist einer der Hauptgründe warum mittlerweile oft beide Partner arbeiten müssen, auch wenn die Selbstverwirklichung der Frau und vor allem weitere Luxusartikel, bei denen fraglich ist ob wir die wirklich alle so brauchen, natürlich dazu beitragen !
Ist jetzt wieder alles klar?
Grüße aus Ladenburg als der ältesten Stadt rechts des Rheins,
Johann

fahrstuhl65
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Re: Unsere Verantwortung für die Umwelt

Beitrag von fahrstuhl65 » 28.10.2019, 22:21

Johann hat geschrieben:
28.10.2019, 21:26
fahrstuhl65 hat geschrieben:
28.10.2019, 15:16
Kann ich so akzeptieren, das sind sicher auch weitere Gründe - der Kern den ich schrieb bleibt aber meines Erachtens bestehen - ein Haus zu finanzieren mit einem Gehalt eines Arbeiters ist heute nicht mehr möglich, ein möglichst neues Auto obendrauf schon gleich gar nicht.

Bei Haus und Auto kommt noch erschwerend hinzu, das heute quasi keine Zinsen mehr bezahlt werden müssen, das war vor 40 Jahren noch ganz anders. Relativiert man das noch dazu wird es noch viel, viel schwerer diesen - damals - allgemeinverbindlichen Lebensstandard a) zu erreichen und b) zu halten. Ich glaube das ist einer der Hauptgründe warum mittlerweile oft beide Partner arbeiten müssen, auch wenn die Selbstverwirklichung der Frau und vor allem weitere Luxusartikel, bei denen fraglich ist ob wir die wirklich alle so brauchen, natürlich dazu beitragen !
Ist jetzt wieder alles klar?
Meinst du jetzt bei mir oder bei dir ? :-D
Es ist sehr nett das du mir nochmal deutlich gemacht hast auf was du dich beziehst, kannst du denn jetzt nochmal fett hervorheben woran du fest machst das ein Haus und ein Auto lebensnotwendig sind ?

Ansonsten verstehe ich deine Schärfe an dieser Stelle nicht, denn unterm Strich, wiederholst du dich in jedem Posting genauso wie ich - unterm Strich läuft es daraus hinaus das wir alle nicht so konsequent sind, wie wir eigentlich sein müssten.

Ich für meinen Teil verabschiede mich zumindest aus dieser Diskussion fürs Erste, wie du ja schon selber festgestellt und Recht hast, fangen wir an uns letztendlich nur noch zu wiederholen.

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Johann
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Re: Unsere Verantwortung für die Umwelt

Beitrag von Johann » 29.10.2019, 11:19

fahrstuhl65 hat geschrieben:
28.10.2019, 22:21
Meinst du jetzt bei mir oder bei dir ? :-D
Es ist sehr nett das du mir nochmal deutlich gemacht hast auf was du dich beziehst, kannst du denn jetzt nochmal fett hervorheben woran du fest machst das ein Haus und ein Auto lebensnotwendig sind ?
Tja, ein echtes Problem. Da hatte der (namenlose) Kollege doch tatsächlich vergessen, dass er erst kurze Zeit zuvor noch argumentiert hatte, dass ein eigenes Haus zum allgemeinverbindlichen Lebensstandard - gibt's den wirklich? - gehöre:
fahrstuhl65 hat geschrieben:
28.10.2019, 15:16
Kann ich so akzeptieren, das sind sicher auch weitere Gründe - der Kern den ich schrieb bleibt aber meines Erachtens bestehen - ein Haus zu finanzieren mit einem Gehalt eines Arbeiters ist heute nicht mehr möglich, ein möglichst neues Auto obendrauf schon gleich gar nicht.

Bei Haus und Auto kommt noch erschwerend hinzu, das heute quasi keine Zinsen mehr bezahlt werden müssen, das war vor 40 Jahren noch ganz anders. Relativiert man das noch dazu wird es noch viel, viel schwerer diesen - damals - allgemeinverbindlichen Lebensstandard a) zu erreichen und b) zu halten. Ich glaube das ist einer der Hauptgründe warum mittlerweile oft beide Partner arbeiten müssen, auch wenn die Selbstverwirklichung der Frau und vor allem weitere Luxusartikel, bei denen fraglich ist ob wir die wirklich alle so brauchen, natürlich dazu beitragen!
Nach meiner Meinung gibt es einen (von mir so bezeichneten) "Verhaltensrahmen für unser Handeln", dessen
--- linke Seite durch die Vergangenheit,
--- die rechte Seite durch die Zukunft,
--- die obere Linie durch unsere Wünsche zur Steigerung der Lebensqualität,
--- die untere Linie durch das Kriterium "absolute Lebensnotwendigkeit"
gebildet wird. In diesem Rechteck können wir uns bewegen. Je weiter wir uns der unteren Linie nähern, desto mehr leisten wir positive Beiträge für die Umwelt, und damit für unsere Nachkommen.

Angesichts unseres relativen Wohlstandes gibt es für uns noch viel Spiel- und Handlungsraum, die Bedingungen für einen möglichst lebenswerten Planeten noch weiter zu verbessern. Das bedeutet aber nicht, dass wir nun all unseren Wohlstand über Bord werfen und wieder in sog. Nissenhütten bei trocken Brot und Wasser vegetieren müssen.
Grüße aus Ladenburg als der ältesten Stadt rechts des Rheins,
Johann

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KudlWackerl
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Re: Unsere Verantwortung für die Umwelt

Beitrag von KudlWackerl » 29.10.2019, 19:25

So eine Sache, für die ich noch keine Lösung gefunden habe, ist die immer weiter zunehmende Menge an Plastikmüll.

Ein Beispiel: meine Ehegöttin kauft immer die etwas teueren fair-trade Bananen bei Lidl, was vermutlich sogar sinnvoll ist. :-|

Aber jeder Henkel hat zur Unterscheidung von den "normalen" Bananen eine Banderole aus bedrucktem Klebeband. Vollkommen sinnlos bei einem Lebensmittel welches von Natur aus so perfekt verpackt ist.

Auch sonstige Früchte, Äpfel, Pflaumen, Kiwi sind mit selbstklebenden Markenzeichen aus Plastik versehen. Früher waren die wenigstens aus Papier. Das ärgert mich maßlos, vor allem wenn ich solche kleinen Plastikfetzen ein Jahr später aus dem gesiebten Kompost sortieren muss.

Als ich vor kurzem ein paar Tage in Norwegen war, brachte ich nur für mich alleine drei Müllbeutel mit Plastikabfall zurück.

Also dagegen habe ich derzeit noch kein Konzept.

Grüße, Alf
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Johann
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Re: Unsere Verantwortung für die Umwelt

Beitrag von Johann » 29.10.2019, 23:14

KudlWackerl hat geschrieben:
29.10.2019, 19:25
Also dagegen habe ich derzeit noch kein Konzept.
Unsere Lösung sieht so aus:
  • Keine plastikverhüllten Waren kaufen, notfalls verzichten. Ging in der Nachkriegszeit zwangsläufig sowieso.
  • Mit den Gemüse-/Obsthändlern Sachgespräch suchen/führen, gemeinsam nach Lösungen suchen
  • Unverpackt-Geschäfte - gibt es seit geraumer Zeit bei uns - fordern und fördern
Kostet etwas mehr Euros. Wir haltet immer Stofftaschen und Stoffbeutel bereit, das aber schon seit vielen Jahren, denn wir sind keine Müllsammler ;-)
Grüße aus Ladenburg als der ältesten Stadt rechts des Rheins,
Johann

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Re: Unsere Verantwortung für die Umwelt

Beitrag von CatCar » 10.03.2020, 20:47

Moin aus Hamburg

Nun die meisten schieben die Verantwortung für die Umwelt gern auf andere, da Sie u.a. häufig der Meinung sind keine Veränderung bewirken zu können, obwohl schon die klitzekleinste Tat eine Veränderung bewirken würde!
Nicht erst seit der FFF-Bewegung haben wir uns mit der Umwelt befasst. Alle Wege werden schon seit Jahren mit dem Fahrrad getätigt. Selbst der Einkauf zu 90% und meistens mit Anhänger wo ehemals die Kinder mit transportiert wurden. Nach Möglichkeit kaufen wir regional und unser hiesiger Supermarkt unterstützt es mit vielen regionalen Produkten. Größere (schwere) Einkäufe werden mit dem Firmen Transporter auf dem Heimweg erledigt. Das zweite Fahrzeug ist unser Womo welches ausschließlich für Urlaube bewegt wird, aber in der Saison auch an vielen Wochenenden für die kleine Urlaube. Auch hier fahren wir an den Standorten mit dem Fahrrad und erkunden die Umgebung, oder gehen zu Fuß.
Da mein Fa. Transporter (Ford) nun auch in die Jahre gekommen ist habe ich mal meinen Händler gefragt wie es denn mit einem E-Transporter aussehen würde, da auch eine Reichweite von <= 100 km kein Problem darstellen würde. Seine Antwort war ernüchternd! Es gibt keinen!
Mit unserem neuen Womo werden wir unsere CO2 Bilanz bestimmt verbessern. Noch besser wäre es natürlich gar kein CO2 zu erzeugen, aber da stoßen wir für uns an die machbaren Grenzen.
Ein drittes Kraftfahrzeug gibt es bei uns übrigens nicht.
Fazit zur Eingangsfrage - Wie ist der Umweltschutz mit dem Womo vereinbar - Gar nicht, denn wenn aus der Tätigkeit, ob beruflich oder privat, die Umwelt belastet wird, dann sollte diese Tätigkeit unterlassen werden, solange kein Ausgleich stattfindet.
VG Thorsten
Viele Menschen sind gut genug erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun. ;-)
(Orson Welles)

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