Die Umweltministerin hat eine Idee

Chemie und die Auswirkungen auf die Umwelt
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Reisemobilfan49
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Die Umweltministerin hat eine Idee

Beitrag von Reisemobilfan49 » 19.12.2015, 16:03

Hier stehts:
http://www.umweltbundesamt.de/presse/pr ... us-aus-der
Wobei mit "Alte Diesel" sicher alles gemeint ist, was nicht mindestens die Euro 6 Plakette hat.
Und aus solchen Drohungen kann ratz fatz ernst werden,denn wenn irgendwo eine Möglichkeit besteht,
Geld in die Kasse des Finanzministers zu bekommen, werden sich Politiker aller Coleur ganz schnell einig
und der Deutsche Michel muß zahlen/bluten.
Wenn alle Dieselfahrer pro Liter Diesel 20 Cent mehr zahlen müssen, das läppert sich, :shock:
selbst wenn die "notleidende" Transport-Industrie usw. davon verschont werden sollte.......
Vielleicht auch noch die Autobahnmaut für alle PKWs einführen,
das läppert sich..... :shock:
Vielleicht auch noch die Maut in den Städten einführen, das läppert sich...... :shock:
Zuletzt geändert von Reisemobilfan49 am 19.12.2015, 16:13, insgesamt 1-mal geändert.
LG
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Re: Die Umweltministerin hat eine Idee

Beitrag von Ludo » 19.12.2015, 16:12

Hi,

das die Regierung den Preisverfall an der Zapfsäule ausnützen würde...........war wohl jedem klar
das die EU seit Jahren gegen die Dieselsubvention in Deutschland wettert..... sollte auch jeder mitbekommen haben.

Ich hätte auch "fast" kein Problem damit.......wären es Abgaben statt Steuern, und somit "Zweckgebunden" für den Strassenbau........

tschüß

Ludo
Tschüß

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Re: Die Umweltministerin hat eine Idee

Beitrag von horst-lehner » 20.12.2015, 00:05

Mich wundert eher, dass wir einen derartigen Preisverfall beim Sprit sehen OHNE dass die Politik bisher die Mineralölsteuer erhöht hätte. Ich wäre da noch nicht mal dagegen, schließlich ist der Sprit so billig wie seit über 10 Jahren nicht mehr und der Verbrauch immer noch zu hoch.

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Beitrag von hymersprinter » 20.12.2015, 00:47

Gelöscht
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Re: Die Umweltministerin hat eine Idee

Beitrag von Ludo » 20.12.2015, 11:25

hymersprinter hat geschrieben:Güter gehören auf die Schiene... Wer erinnert sich an diesen Slogan?
Die Bahn hat letztes Jahr 1,3 Milliarden Verlust im Güterverkehr "eingefahren".....Hauptgrund : mangelnde Qualität :roll:

Als Konsequent wird die Transportleistung nächstes Jahr um ~16% gekürzt.

danke fürs Gespräch

Ludo
Tschüß

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Re: Die Umweltministerin hat eine Idee

Beitrag von K.R. » 20.12.2015, 11:43

Moin
hymersprinter hat geschrieben:Während LKW'S die Umwelt weiter verpesten, weil es für die noch nicht mal Grenzwerte gibt,
Aha ...

http://eur-lex.europa.eu/legal-content/ ... 32011R0582

(falls die ID wieder so eine dynamische ist, mal nach EU-Verordnung 582/2011 oder Dokument 32011R0582 suchen)

Viel Spaß beim Lesen der knapp 170 Seiten zur EUROVI für Nfz > 3.5t.

Zurück zum Umweltministerium: das ist dafür da, irgendwelche Ideen zu entwickeln und wenn man sich da zunächst mal von Umweltgedanken leiten lässt, ist das ja nicht so abwegig. Meinetwegen kann man die Mineralölsteuer anpassen, die Kfz-Steuer dann aber bitte gleich mit (die ist bei Diesel-PKW ja mal ein Stück höher als beim Benziner), wobei es m.E. auch ausreichen würde, mit der Kfz-Steuer nur noch einen kleinen , pauschalen Anteil zu kassieren (ein Auto nutzt ja auch im Stand öffentliche Infrastrukturen) und den Rest über die Mineralölsteuer. Aber dann wird's durchsichtig, damit verliert man ja ein vermeintliches Steuerungspotential und der gute deutsche Spediteur <hüstel> wird dann zusätzlich belastet, da ist ja kaum ein nennenswerter Ausgleich über die Kfz-Steuer mehr möglich.

Die Fahrverbotsdiskussion war zu erwarten, und wenn jemand bis 2030 plant, wird es bei einer Euro VI nicht bleiben. Wenn man immer nur punktuell in einigen Stadtgebieten bzw. im Extremfall in einigen Straßenzügen wiederholte, massive Grenzwertüberschreitungen hat, wäre ein Verkehrslenkung angesagt, die aber nicht über zig Jahre, sondern über sehr kurzfristige Straßensperrungen (dann halt also woanders lang fahren). Das ist aber sehr teuer zu installieren, schwer zu überwachen und führt zu einer Verlagerung, nicht unbedingt zu einer schnellen allgemeinen Verminderung. Es wäre aber vermutlich leichter zu vermitteln als ein Gesslerhut in Form eines Umweltzonenschildes, hinter der die Kamine, Baumaschinen (soweit keine SAM, für die es Grenzwerte gibt) und der mit gelben Warnleuchten auf dem Dach herumfahrende Alt-Fuhrpark manch klammer Behörde weiter räuchert ...

Die Träumerei von den Millionen E-PKW wird es in den nächsten Jahren nicht richten können, selbst wenn es ein größeres Angebot gäbe. Sehr viele PKW-Besitzer - speziell in den belasteten Innenstädten - habe nicht mal einen eigenen Stellplatz, geschweige denn einen mit Stromanschluss ...

Ach ja, die Bahn ...

Den Verteilerverkehr, der hier das Problem in den Innenstädten bringt, kann sie nicht leisten, und vieles andere konnte/wollte/sollte sie nicht leisten. Fehlentscheidungen der Vergangenheit sind bei dem Verkehrsträger nur extrem langsam wieder zu korrigieren. Außerdem muss sie ihren Hauptstadtbahnhof noch abzahlen ;-)

Über den Flug- und Schiffsverkehr redet man immerhin, also in der Form, dass man nicht darüber redet. Ist ja meistens auch jdw und damit aus den Augen und aus dem Sinn, von Hamburg, Bremerhaven und anderen Küstenstädten mal abgesehen. Eine Umweltzone in HH wegen Stickoxiden wäre der Witz schlechthin, nur kein guter ...

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Re: Die Umweltministerin hat eine Idee

Beitrag von Johann » 20.12.2015, 12:44

Hallo Klaus,
in diesem Zusammenhang fällt mir einige sehr drastische Fragen ein:
  • Müsste man nicht ein völlig neues Verkehrskonzept erdenken?
  • Müssen die Bürgerinnen/Bürger auch schon bei so riesigen Strecken von 500 m das Auto benutzen? Mit Kaltstart und entsprechenden Emissionen ...
  • Müssen wir überhaupt so viele Kraftfahrzeuge für den Individualverkehr haben und nutzen? Pkw + Reisemobil + Motorrad/Motorroller ...
  • Sollte nicht der Reisemobil-Tourismus - der ist doch Individualverkehr in Potenz(!!!) - zumindest stark eingeschränkt werden?
  • Sollte nicht der ÖPNV (Öffentlicher Personen-Nahverkehr) zu Lasten des Individualverkehrs deutlich ausgebaut werden?
Mir ist klar, dass das Umweltministerium keine radikalen Ideen hat (oder haben darf), die erhebliche Eingriffe in die deutsche Kfz-Branche bedeuten könnten. Das Wirtschaftsministerium müsste gleich das Veto einlegen.

Gruß Johann
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Re: Die Umweltministerin hat eine Idee

Beitrag von K.R. » 20.12.2015, 14:25

Moin
Johann hat geschrieben:Hallo Klaus,
in diesem Zusammenhang fällt mir einige sehr drastische Fragen ein:
So lange es nur Fragen sind, muss ich Deine Ironie-Tags ja nicht suchen.
  • Müsste man nicht ein völlig neues Verkehrskonzept erdenken?
Wer ist "man" ? Daran darf sich jeder beteiligen, nur kommt vermutlich kein einheitliches Konzept dabei heraus. Die hier in Rede stehenden Probleme sind welche aus Ballungsräumen und auch dort nicht komplett flächendeckend. In diesen Bereichen gibt es regelmäßig Alternativen, nur nicht für jeden.
[*]Müssen die Bürgerinnen/Bürger auch schon bei so riesigen Strecken von 500 m das Auto benutzen? Mit Kaltstart und entsprechenden Emissionen ...
Nein, müssen sie nicht und die meisten tun das auch nicht, jedenfalls nicht in diesen Problemzonen. Hinterher ist nämlich Dein Parkplatz weg, oder du findest am 250m entfernten Zielort keinen ;-)

Ich habe das Vergnügen, nicht morgens nach Hamburg hinein fahren zu müssen, sondern in die staufreie Gegenrichtung. Was da unterwegs an PKW unterwegs ist, transportiert zum guten Teil Pendler,die meisten Kfz tragen aber ein Hamburger Kennzeichen und keines aus dem Umland, in dem die (hier durchaus gute) ÖPNV-Infrastruktur schnell abnimmt. Ich sitze aber auch lieber im eigenen Auto als in der S-Bahn, zumal wenn ich noch 3x umsteigen müsste, würde das aber vielleicht anders sehen, hätte ich den Genuss des Berufsverkehrs jeden Tag. Man verliert für recht kurze Strecken doch arg viel Zeit, wie wohl in jeder solcher Städte.
[*]Müssen wir überhaupt so viele Kraftfahrzeuge für den Individualverkehr haben und nutzen? Pkw + Reisemobil + Motorrad/Motorroller ...
Wieviel nutzen wir denn zeitgleich ? Eigentlich nur eines, also reden wir über die Emission bei der Produktion, die ja auch nicht ohne ist, aber nicht das Problem der Umweltministerin darstellt. "Müssen "müssen wir das alles sowieso nicht, aber da gibt es wohl sehr viele Themen. Wollte man den Kfz-Verkehr eindämmen, wäre Car2go schon ein erstes opfer, weil es dann ja vermeintlich falsche Anreize setzt .

Die Motorroller sind mir in der Hinsicht ein Dorn im Auge. Sie nehmen wenig Verkehrsfläche ein und das Gefährdungspotential für einen Unfallgegner ist geringer, aber wenn man beim Thema Schadstoffe bleibt, dann sind die ja wohl keine Alternative. Das ist in manchen europäischen Großstädten fast direkt zu riechen. Aktuell ist da Euro2, ab 2016 dann Euro IV (für die Typprüfung), Euro V ab 2020. Mit den Dingern handel ich mir zwar kein Stickoxidproblem ein, dafür aber andere. Wenn die 25km/h-Mofa-Versionen auf der Bundesstraße vor mir habe, kriege ich jedes Mal die Krise, aber das ist ein anderes Thema :-(
[*]Sollte nicht der Reisemobil-Tourismus - der ist doch Individualverkehr in Potenz(!!!) - zumindest stark eingeschränkt werden?
Und was macht der Tourist dann ? Er setzt sich in seinen PKW und hängt einen Wohnwagen dran, das Ding verbraucht dann auch nicht so fürchterlich viel weniger. Oder er setzt sich ins Flugzeug und verteilt die steuerbefreiten Schadstoffe dann ein paar Etagen weiter oben. Ja, es gibt noch die Bahn, und am Zielort sicher auch Mietwagen <duck>

Vielleicht gibt es das Reiseziel ja auch im Download, oder bei Amazon, das kostet dann ja alles keine zusätzlich Energie, der WLAN-Router läuft ja sowieso. Oder sollte ich dabei etwas übersehen haben ? ;-)

[IRONIE]Also besser gar nicht erst reisen, ist auch geeigneter für die Vorurteilspflege und so immer zeitgemäß [/IRONIE]
[*]Sollte nicht der ÖPNV (Öffentlicher Personen-Nahverkehr) zu Lasten des Individualverkehrs deutlich ausgebaut werden?[/list]
Wie sollen die Lasten für den Individualverkehr denn aussehen ? Einfahrverbote, oder nur die Preisschraube ? Nochmal, Du hast in Ballungsgebieten i.d.R. einen ausgebauten ÖPNV, jedenfalls besser als in der Fläche.

Hm ...

mfG
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Re: Die Umweltministerin hat eine Idee

Beitrag von Johann » 20.12.2015, 17:04

Tja Klaus,
eine ganzheitliche Betrachtung wäre der erste Schritt in die richtige (?) Richtung :!: Aber mit der Politik ist das so eine Sache, man möchte möglichst viel erreichen, aber dabei keinem (Wähler) wehtun :oops:
Natürlich hat die Stadt Hamburg - pardon, korrekterweise müsste ich natürlich schreiben: Die Freie und Hansestadt Hamburg :oops: - vor Jahrzehnten recht interessante Wege beschritten und einen wirklich guten ÖPNV geschaffen. Selbst wir, die wir damals (bis 1964) in Hamburgs Vorort Farmsen-Berne wohnten, konnten von den guten Verkehrsverbindungen profitieren. Dennoch wollten wir (meine Frau und ich) nicht wieder in die Großstadt ziehen.
Ich kann mich noch recht gut an unsere Gedanken erinnern, als wir vor knapp 40 Jahren ein neues Domizil im Großraum Mannheim gesucht und dabei zunächst an eine sehr ruhige Wohnlage im Odenwald gedacht hatten. Gott sei Dank hatte es mit einem überraschenden Angebot "Ladenburg" eine so gute Lösung für uns gegeben, so dass wir (gebürtige Großstädter) uns noch heute hier in dieser sehr alten Kleinstadt wohlfühlen. :-D Ein Stück Lebensqualität.
Die Pkw-Nutzung - am besten natürlich ein dicker SUV!!! - schon ab kleinsten Strecken - die 500 m entsprechen leider der Realität - ist wirklich Blödsinn, wenn die Nutzer noch relativ gut zu fuß sind und/oder ein Fahrrad verfügbar ist. Aber auch ich war in der Vergangenheit der Unsitte verfallen, und hatte für den Einkauf von Brötchen den vor der Tür parkenden Dienstwagen genutzt :shock: Deshalb, Klaus, ist auch ein Umdenken dringend empfohlen. Und die könnte in eine gut durchdachte ganzheitliche Lösung münden. Die Idee „Wir wollen eine Stadt, in der Supermarkt, Schreibtisch oder Kino am besten schnell zu Fuß, mit dem Rad oder mit sauberen Bussen und Bahnen zu erreichen sind.“ ist gut, aber nicht zu ende gedacht. Denn es müssen auch die Lebensräume inkl. einer guten Versorgung der Bürger u.a. mit Lebensmitteln, die Kindergärten und Schulen mit einbezogen werden. Das würde ein sehr langer und schwieriger Prozess werden, weil die Bürger ihn auch mittragen müssten.
Aber, Klaus, wenn wir - trotz einer fehlenden Interessenvertretung für Reisemobilfahrer - großes Glück haben, werden Reisemobile bis auf weitere Zeit noch geduldet :oops:, so dass wir bis auf weiteres noch unsere "rollenden Ferienwohnungen" nutzen und genießen dürfen. Wir müssen in unserer Camperkarriere hoffentlich nicht wieder eine Stufe zurück zum Wohnwagen.

Gruß Johann
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Re: Die Umweltministerin hat eine Idee

Beitrag von horst-lehner » 20.12.2015, 19:36

Hallo allerseits,

wer das reisemobile Urlauben für den Umweltschutz einschränken will, sollte vorher das hier lesen:

http://www.oeko.de/publikationen/p-deta ... te-morgen/

Ich hoffe, das tut ggf. auch die Umweltministerin...

Natürlich ändert das nichts daran, dass man evtl. Einschränkungen an Orten braucht, die besonders stark mit Stickoxiden oder Feinstaub belastet sind. Wobei für das Letztere wahrscheinlich Grenzwerte und eine Abwrackprämie für Staubsauger wirksamer wären, als alle bisherigen Maßnahmen...

Grüße von Horst

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Re: Die Umweltministerin hat eine Idee

Beitrag von Reisemobilfan49 » 20.12.2015, 20:24

Hallo Horst,

Danke für den positiv klingenden Link.
Übrigens muß ich die Überschrift korrigieren,
es war nicht die Umweltministerin
sondern die Präsidentin des UBA, Maria Krautzberger.
Wer nun wo mehr Einfluß hat ?
LG
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Re: Die Umweltministerin hat eine Idee

Beitrag von Johann » 20.12.2015, 21:11

Hallo Horst,
horst-lehner hat geschrieben:wer das reisemobile Urlauben für den Umweltschutz einschränken will, sollte vorher das hier lesen:
ich wollte keinesfalls eine Anregung geben, den Reisemobil-Tourismus einzuschränken. Es wäre doch töricht, an dem Ast zu sägen, auf dem man/frau gerade sitzt ;-) Ich plädiere eben nur für eine ganzheitliche Betrachtung, und dazu gehört m.E. nicht nur die kritische Betrachtung von Dieselfahrzeugen :!: Auch im UBA darf man durchaus über den eigenen Tellerrand hinausblicken, und das Umweltministerium wird das - nolens, volens - auch ertragen müssen ;-)

Gruß Johann
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Re: Die Umweltministerin hat eine Idee

Beitrag von DerCamper » 06.01.2016, 17:13

hymersprinter hat geschrieben:Während LKW'S die Umwelt weiter verpesten, weil es für die noch nicht mal Grenzwerte gibt, wir der Bürger im PKW und Reisemobil abgezockt.
Güter gehören auf die Schiene... Wer erinnert sich an diesen Slogan?
Es wäre ideal, wenn die Güter komplett auf Schienen transportiert werden könnten, was logistisch derzeit unmöglich scheint, will doch schließlich jeder Supermarkt mit Waren versorgt werden. Daher wird zumindest für den letzten Teil einer jeden Lieferstrecke ein LKW benötigt, der natürlich direkt in die Städte muss.
horst-lehner hat geschrieben:Hallo allerseits,

wer das reisemobile Urlauben für den Umweltschutz einschränken will, sollte vorher das hier lesen:

http://www.oeko.de/publikationen/p-deta ... te-morgen/

Ich hoffe, das tut ggf. auch die Umweltministerin...

Natürlich ändert das nichts daran, dass man evtl. Einschränkungen an Orten braucht, die besonders stark mit Stickoxiden oder Feinstaub belastet sind. Wobei für das Letztere wahrscheinlich Grenzwerte und eine Abwrackprämie für Staubsauger wirksamer wären, als alle bisherigen Maßnahmen...

Grüße von Horst
Danke für den interessanten Link. Wer ihn noch nicht gelesen hat: Hier auch noch der Spiegel Online Artikel zum Thema:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/dies ... 68343.html

Gruß
Am liebsten mit den Liebsten unterwegs!

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Beitrag von hymersprinter » 03.03.2016, 13:10

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